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30 Jahre Skulpturenpark Kettwig: „Der Tanz der Skulpturen"

Fachsymposium und Bürgerfest am 26./27. September

TanzderskulpturenEssen, 16.9.2015. Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mitten im historischen Stadtkern und an den Ufern der Ruhr: So präsentiert sich der Skulpturenpfad Kettwig seit seiner Gründung im Jahr 1985. Die inzwischen 14 Objekte überraschen mit Standorten auf kleinen und größeren Plätzen, ziehen sich vom Bürgerzentrum Alter Bahnhof durch die Altstadt bis zu beiden Uferseiten des Stausees. Die modernen Objekte treten in eine sensible Spannung zur historischen Ortsumgebung und laden zu einem Gesamterlebnis moderner Kunst im öffentlichen Raum ein. Längst ist der Skulpturenpark zu einem unverwechselbaren Merkmal Kettwigs und zu einem eigenständigen Anziehungspunkt geworden.

Das 30jährige Jubiläum begeht der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig (HVV) am Wochenende 26./27. September mit einem Fachsymposium und einem Bürgertag.

Gegenstand des Fachsymposiums im „kunstraum" der Scheidt´schen Hallen ist die Rolle der Kunst im Öffentlichen Raum: sie hatte in der Goethezeit eine andere Funktion als in der Wilhelminischen Ära oder in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie spiegelt jeweils ein Selbstverständnis der Gesellschaft wider. Was bedeutet das für uns heute? Welche Wirkung kann Kunst im öffentlichen Raum heute haben? Gibt es spannende Beispiele aus Kommunen, gelungene Interventionen von Künstlern und Bürgern, „Best practice" – Beispiele – oder leben wir in einer Zeit eher geringer Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum, übernehmen andere Ausdrucksformen deren Funktion?

Die Podiumsdiskussion mit Dr. Bernd Apke (Projekt „NRW Skulptur"), Dr. Andreas Bomheuer (Kulturdezernent Stadt Essen), Dr. Uwe Rüth (Kunsthistoriker, Kurator, Publizist) und dem Künstler und Hochschullehrer Prof. Carl Emanuel Wolff wird vom WDR 3 im Rahmen der Sendereihe Kulturpolitisches Forum aufgezeichnet, die Moderation hat Stefan Keim.

Anschließend tauschen sich die Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen aus und entwickeln neue Ideen:

1. „Stadt-Skulpturen"
Wie kann die Wahrnehmung der Skulpturen in Essen durch die Bürger gesteigert werden? Wir entwickeln Ideen für Presse- und Socialmedia-Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Temporäre Installationen etc. Anwendungsmöglichkeit für andere Städte inklusive. Leitung: Dr. Gerd Mahler, Vorsitzender der Jury „Kunst im öffentlichen Raum" der Stadt Essen.

2. „Bürger-Initiativen"
In Zeiten klammer öffentlicher Kassen engagieren sich Bürger für die Kunst im öffentlichen Raum. Der Verein „Kunst am Moltkeplatz", der Skulpturenpark Kettwig und die Skulpturensammlung Viersen sind Beispiele dafür. Wie organisiert man das? Wie ist das Verhältnis zur Kommune? Welche Ideen gibt es für Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, neue Objekte? Leitung: Dr. Albert Pauly (Skulpturensammlung Viersen)

3. „Führen und Verführen"
Führungen, Feste, Schülerprojekte: wie lässt sich die Kunst im öffentlichen Raum lebendig vermitteln? Was macht eine Führung spannend, wie lassen sich Touristen begeistern? Leitung: Monika Lahme-Schlenger, Museumspädagogin.

4. „Die Macher"
Das Thema Kunst im Öffentlichen Raum aus der Perspektive der Künstler. Wie definiert sich Qualität? Wie kommt man an Aufträge? Über neue Skulpturen wird gern gestritten - wie kommuniziert man mit der Öffentlichkeit? Leitung: Sabine Peretzke (Koordinatorin Kunst im Öffentlichen Raum Stadt Essen / Museum Folkwang)

Im Plenum werden schließlich ausgewählte Ergebnisse vorgestellt und in einer Schlussrunde diskutiert. Im Anschluss blicken wir nach vorn: Die Kettwiger Künstler Hubertus Sandmann / Miriam Geissler und Norbert Pielsticker stellen ihre Entwürfe für neue Skulpturen für den Skulpturenpark vor.

Am Sonntag, 27.9. feiert Kettwig dann unter dem Motto „Der Tanz der Skulpturen" seinen Skulpturenpark, mit Kuchen und Kaffee oder Wein, Kunst-Mitmach-Aktionen und Livemusik am Rathaus, geführten Rundgänge zu den Skulpturen unter Führung der Künstler Norbert Pielsticker und Hubert Sandmann. Dabei gibt es an ausgewählten Skulpturen Interventionen durch eine Arbeitsgemeinschaft des Kettwiger Theodor-Heuss-Gymnasiums. Die AG hat sich mit zwei der Skulpturen intensiv auseinandergesetzt und antwortet auf deren Thematik mit eigenen künstlerischen Ideen.

Höhepunkt ist dann um 16 Uhr eine

Tanzperformance der TANZMOTO DANCE COMPANY mit der Edelstahlskulptur "Siebener Sinus mit Loop" von Friedrich Wehrmann

In Anlehnung an die sieben sichtbaren Sinusbögen werden sieben Tänzerinnen und Tänzer eine Freilichtperformance am Kunst-Objekt zu speziell dafür produzierter Musik darbieten. Die Bewegung wird im Probenraum und direkt an der Skulptur erarbeitet. Die imaginären Cosinusbögen im Boden werden erstmals sichtbar gemacht, die Sprengungen der kleinen Bögen werden wieder hörbar und durch menschliche Körper visuell deutlich werden. Werthmanns´ Prinzip der gewollten Reihungen findet in einer neuen Darstellung eine neue Sichtweise des Raumes.

Weitere Informationen unter www.hvv-kettwig.de

Pressekontakt: Peter Marx, Nordis-Agentur für Kommunikation, Tel 02054-9385417, marx@nordis.biz

Ohne Titel Milton Camilo 2011Die beiden Maler Sebastian Walter-Lilienfein und Milton Camilo laden zu einer Doppelausstellung in den Kunstraum der Scheidt'schen Hallen ein. Vom 19. September bis 11. Oktober werden ihre Bilder dort zu sehen sein. Der Titel dieser Ausstellung lautet „Verlorene Orte - gefundene Räume".

Die Vernissage ist am Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr. Die musikalische Einführung erfolgt durch den Klarinettisten Mark Rovner.

Sebastian Walter-Lilienfein ist in Düsseldorf geboren und lebt und arbeitet seit 1986 in Kettwig. In zahlreichen Ausstellungen zeigte er seine naturalistisch-gegenständlichen Arbeiten, die oftmals um die Themen Wirklichkeit und Traum, Vergangenheit und Gegenwart kreisen. Der Maler arbeitet nur einen Steinwurf vom Kunstraum entfernt in seinem Atelier.

Gestern-ist-Heute-2-S Walter-Lilienfein-2013In Brasilien, in Rio de Janeiro, ist Milton Camilo geboren. Er absolvierte dort eine Tanzausbildung und ist seit 1998 Mitglied der Wuppertaler Werkstatt, einer Schule für Tanz und Musik. In Wuppertal lebt und arbeitet er noch heute. Rätselhaft und poetisch seien seine Bilder, befinden Kunstkritiker.

kunstraum der Scheidt´schen Hallen
Ringstr. 51, 45219 Essen
(Eingan gegenüber der ARAL-Tankstelle)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 13 Uhr
Samstag und Sonntag, 16 bis 18 Uhr
20. September bis 11. Otober 2015

Kunstausstellung „Zwischen Räumen"

zwischenraumen

Doreen Becker, Christoph Lammert, Katherine Tinteren-Klitzke

Sonntag, 30. August bis Samstag, 12. September 2015
Wollboden der Scheidt'schen Hallen
Ringstraße 51 (Eingang Bachstraße 40) 45219 Essen-Kettwig
Öffnungszeiten MI, DO, FR 17 – 21 Uhr, SA/SO 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

Eröffnung am Sonntag den 30. August um 11 Uhr
Einführung: Britta Koch, Galeristin und Kunsthistorikerin


Der Wollboden fordert durch seine Geschichte und Architektur vom Künstler eine Auseinandersetzung mit dem Ort als Ausstellungsraum. So stellen sich die drei ausstellenden Künstler, jeder auf unterschiedliche Weise, dem Charakter des Wollbodens.

Bildende Künstlerin Doreen Becker setzt mit ihrer Installation räumliche, strukturelle und thematische Schwerpunkte. Sie zeigt, unter anderem, zwei große, voneinander unabhängige Kuben, unterschiedlich bestückt, die jedoch in Beziehung zueinander diagonal im Raum stehen. Sie sind sowohl Teil der Installation, als auch Rahmen und Aufhängung der darin befindlichen Objekte. Sie beschreiben einen Raum im Raum, gefüllt mit Licht und Leichtigkeit.

Christoph Lammerts großformatige Bilder, abstrakt und intuitiv, haben eine eigene Tiefe, die sowohl durch die Komposition als durch die Farbigkeit erzeugt wird und damit das Thememkomplex Raum, Räume, Zwischenräume, aufgreift.

Im Einklang mit dem Wollboden als ehemaliger textiler Produktionsort hat Katherine Tinteren-Klitzke, bildende Künstlerin und ehemalige Textildesignerin, eigens für die Ausstellung Objekte aus Garn und Stoff gefertigt. Den Stimmungen und Gedanken entsprechend, die sich im Umgang mit dem teilweise aus früheren Generationen geerbten Material ergaben, sind ihre Exponate zu thematischen „Inseln" zusammengetragen.

Durch die Arbeiten der drei Künstler wird der Wollboden als Innenraum neu definiert und anders erfahrbar. Die Ausstellung verleiht dem Wollboden eine zusätzliche Dimension, es werden überraschende Perspektiven geschaffen.

Diese werden bei der Eröffnung am Sonntag, den 30.August um 11 Uhr von den vier Tänzerinnen Michaela Koenen-Welles, Marianne Kupczik, Sarah-Nora Schumacher und Eva Wilmers aufgegriffen und im Tanz neu sichtbar gemacht. Verknüpfungen entstehen durch Bewegung in Raum und Zeit zwischen Zwei- und Dreidimensionalem. Ihre Aufführung wiederholen sie beim Abschluss am 12. September.

BEGLEITPROGRAMM

Sonntag, 30. August, 11 Uhr Eröffnung
Tanzperformance

Sonntag, 6. September 19 Uhr
Gianpiero Piria und Serge Corteyn: „Die Farbe der Vokale" Ein szenisch-literarischer Trip durch die Dichtung des Arthur Rimbaud.

Samstag, 12. September
18 Uhr Abschluss Tanzperformance

GASTKÜNSTLER des Begleitprogramms - Kurzprofile

TANZ
Michaela Koenen-Welles arbeitet als Tanzpädagogin und Choreographin u.a. an der Jugendkunstschule in Wanne-Eickel. Dort entwickelt sie mit Jugendlichen Tanztheaterstücke, zuletzt das Stück "Hinterm Mond", das in den Flottmannhallen aufgeführt wurde.
Sie tanzt wie Eva Wilmers in der Tanztheatergruppe von Gabriela Jüttner und beide sammelten dort gemeinsame Erfahrung in der Performance-Arbeit an unterschiedlichen Orten, wie z.B. auf der Landesgartenschau in Hemer, in Kirchen oder auch im Weitmarer Schlosspark in Bochum.
Marianne Kupczik betanzt Solo oder im Duo mit Michaela architektonisch interessante Räume oder Kunstausstellungen, zuletzt "oben!" in der PelmkeExhibition (Hagen) oder bei "Kunst im Turm" in Lippstadt.
Zusammen mit Sarah-Nora Schumacher, die in Dortmund mit Psychiatrie-Patienten tänzerisch arbeitet, haben sich vier Tanzpädagoginnen zu diesem Projekt zusammen gefunden, um durch ihre tänzerische Präsenz den Wollboden als neuen künstlerischen Raum erfahrbar zu machen.

LESUNG
Gianpiero Piria, Schauspieler und Theaterkünstler, absolvierte seiner Ausbildung u.a. bei Arkadiusz Rayser (Polen), Constanze Roseno (Berlin). Er produzierte zahlreiche Stücke im Bereich des humoristisch-literarischen Musiktheaters. Zu seinen Theaterproduktionen gehören u.a. Kafkas „Bericht für eine Akademie" und das Stück „HerzSchlagWahn" nach Edgar Allen Poe.
Serge Cortejn, Jazzmusiker und Dozent für Gitarre, studierte Musik an der Hochschule der Künste, Arnheim. Er komponiert und improvisiert für Theaterproduktionen und tritt als Musiker bei multimedialen Kunstwerken und Installationen auf.

MASTERS 2015

Aktuelle Arbeiten des Folkwang-Studiengangs Photography Studies and Practice in den Scheidt´schen Hallen und in der Baustelle Schaustelle


19.01.2015 // Fotografie ist wie nie zuvor zu einem Massenphänomen geworden, zu einem selbstverständlichen Bestandteil der alltäglichen Kommunikation von jedermann. Gerade vor diesem Hintergrund ist es spannend, zu sehen, wie junge professionelle Fotografen heute mit dem Medium umgehen. Denn zu den Zielen des Master-Studiengangs Fotografie an der Folkwang Universität zählt ganz zentral die Entwicklung eines eigenen Profils, einer künstlerischen Haltung – Fotografen sprechen da gerne auch von „Positionen".

web kriese henriette Morgen Serie 2014      web niggemann sabine Belgische Kuste 2014      
Wer das viersemestrige Masterstudium absolviert, hat bis zu acht Semester Bachelor-Ausbildung bereits hinter sich und ist den Weg zum eigenen Standpunkt schon ein weites Stück gegangen. Im 3. Semester dieses Aufbaustudiums gibt es dann ein eigenes, freies künstlerisches Projekt. Dessen Ergebnisse werden nun in einer Doppelausstellung präsentiert, in der Baustelle Schaustelle in Rüttenscheid (22. Januar bis 15. Februar) und im kunstraum der Scheidt'schen Hallen (30. Januar bis 1. März) in Kettwig. Zu sehen sind nicht nur Fotografien, sondern auch Installationen, Projektionen, Buchkonzepte und Filmbeiträge von Nina Gschlößl, Henriette Kriese, Christoph Naumann, Sabine Niggemann, Tania Reinicke, Natalie Richter, Daniela Risch und Lucy Rogers.

Eine spannende Gelegenheit also für alle Fotografie- und Kunstinteressenten, Blickweisen und Techniken der jungen Fotografengeneration kennenzulernen. Dabei helfen auch Faltblätter mit vertiefenden Informationen zu jeder „Position". Und die Eröffnung in den Scheidt'schen Hallen am Donnerstag, dem 29. Januar um 19 Uhr wird begleitet von einem Künstlergespräch, das der Journalist und Fotograf Damian Zimmermann (Köln) mit den KünstlerInnen führen wird.

Zum Konzept des kunstraums im Kreativ.Quartier Scheidt´sche Hallen gehört es, auch und gerade jungen Künstlern eine Bühne zu bieten. So hat sich die von der Kulturstiftung NRW geförderte Reihe „Forum junge Kunst" bereits fest etabliert und Gäste wie die Tony Craig Klasse der Düsseldorfer Akademie bieten immer wieder die Gelegenheit, junge Künstler zu entdecken.

Baustelle Schaustelle / Raum für Junge Kunst

Brigittastraße 9, 45130 Essen

Mittwochs von 15.30 – 18.00 Uhr

22. Januar bis 14. Februar 2015

Eröffnung Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr

Scheidt'sche Hallen

kunstraum, Ringstraße 51, 45219 Essen

30. Januar bis 1. März

Fr–So, 14–18 Uhr

Eröffnung und Künstlergespräche

Donnerstag, 29. Januar um 19 Uhr

Besichtigung der einzelnen Ausstellungsorte sind auch außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich unter 0201-183-3343.

 

Pitstop.de bezieht die „Alte Direction" in Kettwig

19.12.2013 // pitstop.de, eine der renommiertesten Marken in der Kfz-Werkstattbranche, wird ab sofort von Essen-Kettwig aus geführt. Das Unternehmen bezog in dieser Woche die frisch sanierten 1.000 qm der „Alten Direction" der ehemaligen Scheidt´schen Kammgarnspinnerei an der Ruhr.

Mit rund 330 Filialen in 230 Städten bedient pitstop.de über 1 Million Kunden jährlich im gesamten Spektrum des Kfz-Service und beschäftigt bundesweit 1200 Mitarbeiter. Für die aktuell 48 Mitarbeiter in der Verwaltung suchte das familiengeführte Unternehmen gezielt nach einem historischen Gebäude mit Flair. Im Sommer wurde Geschäftsführer Stefan Kulas auf das Angebot der Grundstücksgesellschaft Kettwig aufmerksam und war sofort begeistert: „Die gelungene Mischung aus bewahrter alter Industriearchitektur und hochmodernen Büroräumen hat schon einen ganz besonderen Charme. Die verkehrsgünstige Lage zwischen Düsseldorf und Essen mit der malerischen Altstadt und dem Ruhrstausee in der Nähe ist natürlich zusätzlich attraktiv."

Für Heinz Schnetger, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft, ein doppelter Grund zur Freude: „Wir sind froh über pitstop.de als Langzeitmieter, der mit einem kreativen Geschäftsmodell den Markt der KFZ-Werkstätten revolutioniert hat und weiter mit neuen Ideen in Bewegung halten wird. Mit pitstop.de haben wir einen Mieter gewinnen können, der langfristig die Zukunft seines Unternehmens an diesem Standort plant und mit 48 neuen Arbeitsplätzen einen wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung des Stadtteils setzt." Auch Stefan Kulas ist zufrieden: „Unsere Mitarbeiter fühlen sich hier sehr wohl. Endlich haben wir das gesamte Team unter einem Dach. Und nicht zuletzt hat Kettwig landschaftlich und von der Infrastruktur einiges zu bieten." Für den Geschäftsführer ist es selbstverständlich, sich künftig im Stadtteil zu engagieren.

Die Alte Direction ist der erste fertiggestellte Abschnitt von fünf Entwicklungssegmenten des entstehenden KreativQuartiers Scheidt´sche Hallen mit insgesamt 10.000 qm Nutzfläche. Schnetger: „Die „Alte Direction" gibt ein gutes Beispiel dafür, welche Qualität modernisierte Gebäude aufweisen können und wie anpassungsfähig sie an neue Büro- und Arbeitsstrukturen sind. Natürlich ist so ein Denkmal eine besondere Herausforderung. Aber der Denkmalschutz hat den Transformationsprozess sehr konstruktiv begleitet und es wurden in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ahlbrecht überzeugende Lösungen für das Miteinander von „historisch" und „neu" gefunden.

Entsprechend zuversichtlich geht die Grundstücksgesellschaft die nächsten Schritte der Entwicklung des Gesamtareals an: „Wir freuen uns auf die Gespräche mit weiteren Interessenten in den nächsten Abschnitten!"

Kontakt:

Andreas Laube, Leiter Marketing pitstop.de, 02054 – 938231093820, andreas.laube@pitstop.de

Heinz Schnetger, Geschäftsführer Grundstücksgesellschaft Kettwig, 02054-7774, heinz.schnetger@ggk-essen.de

Erfolgreiche Impulsgeber für Stadtentwicklung: Kreativquartiere 

1. Internationale Fachkonferenz des EU-Projektes CURE analysiert Fallbeispiele

Essen/NRW - Rund 100 Fachleute und Experten trafen sich am 29./30. März in Essen zu einer ersten internationalen Fachkonferenz im Rahmen des EU-Projektes CURE. An dem Programm zur Erforschung kreativer Stadterneuerung beteiligen sich neben Projekten aus Colchester (England), Edinburg (Schottland), Lille (Frankreich) und Brügge (Belgien) auch drei Fallbeispiele aus der Metropole Ruhr: Das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, die Elbershallen in Hagen und die Scheidt´schen Hallen in Essen-Kettwig. Konferenz CURE

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